Wissenschaft

Neuer europäischer Satellit soll bessere Wettervorhersagen ermöglichen

Kommt am Nachmittag Regen? Und sollte ich für den Urlaub lieber die dicke Jacke einpacken? Nicht immer ist ein Blick auf die Wettervorhersage hilfreich. Dieser Satellit soll mehr Präzision bringen.

Diese undatierte computergenerierte Illustration, die von der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) herausgegeben wurde, zeigt den Satelliten MetOp SG-A

Diese undatierte computergenerierte Illustration, die von der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) herausgegeben wurde, zeigt den Satelliten MetOp SG-A Bild: P. Carril/ESA/dpa

Akkuratere Wettervorhersagen – das soll der neue europäische Wettersatellit Metop-SGA1 ermöglichen. Der Satellit hob in der Nacht (Dienstagabend Ortszeit) an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. Sein Ziel ist eine Umlaufbahn in Erdnähe – etwa 830 Kilometer von unserem Planeten entfernt. Auftraggeber und Wettersatelliten-Betreiber Eumetsat sprach von einem „bemerkenswert aufregenden Moment“. Der Flugkörper sei ein „Meisterwerk europäischer Technologie“ – ein Teil davon stammt aus Süddeutschland. Wie die europäische Raumfahrtbehörde Esa mitteilte, verlief der Start erfolgreich.

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