Nach Sturz des Assad-Regimes
Netanjahu: „Wir wollen ein anderes Syrien“
Israels Militär bombardiert in Syrien die militärischen Anlagen der gestürzten Assad-Regierung. Man wolle ein „anderes Syrien“, sagt Premier Netanjahu. Der politische Übergangsprozess ist im Gang.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bei einer Pressekonferenz in Jerusalem Foto: Maya Alleruzzo/AP
Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad ebnet die Rebellenallianz den Weg für eine Übergangsregierung. Nach einem Spitzentreffen in der Hauptstadt Damaskus sei Mohammed al-Baschir, bislang Regierungschef in der Rebellenhochburg Idlib, mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt worden, meldeten mehrere arabische Medien. Derweil flog Israel laut Aktivisten die bisher schwersten Angriffe in Syrien – offenbar um die militärischen Anlagen der Assad-Regierung zu zerstören. Laut unbestätigten Medienberichten stehen israelische Panzer nahe Damaskus.