Südkorea
Nach Flugzeugunglück: Flugschreiber zur Auswertung in die USA geschickt
Bei der Suche nach der Ursache für das Flugzeugunglück in Südkorea mit 179 Toten setzt Seoul weiter auf Hilfe aus den USA. Es sei vereinbart worden, einen der Flugschreiber in Zusammenarbeit mit der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB „zur Analyse in die Vereinigten Staaten zu schicken“, sagte der Staatssekretär für zivile Luftfahrt, Joo Jong-wan, am Mittwoch. Auch die Ermittlungen vor Ort gingen weiter.
Beamte nehmen an einer Untersuchung der Absturzstelle einer Boeing 737-800 der Jeju Air teil Foto: AFP
Zuvor waren nach Angaben des Staatssekretärs beide Flugschreiber geborgen worden. Demnach konnte die erste Auswertung des Stimmenrekorders für Erkenntnisse über die letzte Kommunikation der Piloten bereits abgeschlossen werden. Allerdings wurde laut Joo die zweite Blackbox, der Flugdatenschreiber, „mit einem fehlenden Stecker gefunden“ und in der Folge „als nicht wiederherstellbar für eine Datenentnahme im Inland eingestuft“.