Kriminalität

Missbrauch von Münster: 14 Jahre Haft für 28-jährigen IT-Techniker

Im Missbrauchskomplex Münster sind im Hauptprozess die Urteile gesprochen worden. Das Gericht folgte im Wesentlichen den Forderungen der Anklage und verkündete hohe Haftstrafen und zum Teil Sicherungsverwahrung. Es spricht von absolut verstörenden Taten.

Bei den Ermittlungen nach schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern steht ein Polizeibeamter vor einer Gartenlaube, die als mutmaßlicher Tatort gilt

Bei den Ermittlungen nach schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern steht ein Polizeibeamter vor einer Gartenlaube, die als mutmaßlicher Tatort gilt Foto: Guido Kirchner/dpa

Der Prozess um den schweren sexuellen Missbrauch von Kindern in einer Gartenlaube in Münster ist am Dienstag mit hohen Haftstrafen und anschließender Sicherungsverwahrung für die vier verurteilten Männer zu Ende gegangen. Der Drahtzieher, ein 28-jähriger IT-Techniker aus Münster, muss für 14 Jahre ins Gefängnis. Bei ihm sieht das Landgericht Münster 29 Taten, darunter zahlreiche Vergewaltigungen in einer Gartenlaube im Norden von Münster, als erwiesen an. Der Deutsche gilt als Schlüsselfigur in dem am Dienstag beendeten Prozess mit vier weiteren Angeklagten.

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