Fairen Wettbewerb sichern
Luxemburger Europaabgeordneter: Subventionierte Unternehmen aus Drittstaaten sollen ausgebremst werden
Die Europäische Union versucht mit unterschiedlichen Maßnahmen, unfaire Wirtschaftspraktiken im EU-Binnenmarkt zu unterbinden. Künftig sollen staatlich subventionierte Unternehmen aus Drittstaaten in der EU ausgebremst werden, wie der luxemburgische EP-Abgeordnete Christophe Hansen gestern erklärte, der im Europäischen Parlament (EP) federführender Berichterstatter einer entsprechenden Verordnung ist.
Der EVP-Politiker Christophe Hansen ist unter anderem im EP-Ausschuss für internationalen Handel tätig Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Ein möglichst unverzerrter und fairer Wettbewerb soll im EU-Binnenmarkt herrschen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, haben sich die EU-Mitgliedstaaten bereits eine ganze Bandbreite an Regeln gegeben. Da die EU jedoch einer der offensten Märkte der Welt ist, wie der luxemburgische EVP-Politiker Christophe Hansen gestern erklärte, haben sich längst auch „ausländische“ Unternehmen aus Nicht-EU-Staaten auf dem Binnenmarkt etabliert. Die mischen zwar im Wirtschaftsleben der EU-Staaten kräftig mit, halten sich aber nicht an dieselben Regeln, denen sich die europäischen Unternehmen unterwerfen müssen. „Wir haben eine faire Konkurrenz in der EU, aber nicht mit Unternehmen aus Drittstaaten“, sagt Christophe Hansen, der unter anderem im EP-Ausschuss für internationalen Handel tätig ist.