Deutschland

Wirbel um Rente ab 70: Medienbericht über Reform der Altersvorsorge sorgt für Diskussionen

Ein Medienbericht über eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent sorgt für heftige Diskussionen. Was Regierung und Ökonomen dazu sagen.

Diskussion über Rentenreform in Deutschland mit besorgten Senioren und Politikern im Hintergrund

Ist die Rente in Deutschland noch sicher? Die Reform wird noch für heftige Diskussionen sorgen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Bericht der Bild-Zeitung sorgt für Wirbel: Die von der Bundesregierung eingesetzte Renten-Kommission werde empfehlen, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre anzuheben und gleichzeitig das Rentenniveau von 48 auf 46 Prozent des Durchschnittslohns abzusenken, hieß es darin. Die Bundesregierung sowie Mitglieder der Kommission dementierten den Bericht zwar weitgehend. Allerdings dürften einzelne Mitglieder sehr wohl für diese Punkte werben. Die Kommission will Ende Juni ihre Vorschläge vorlegen. Die Regierung will dann entscheiden, welche Vorschläge sie für eine Reform übernimmt.

Was ist die Aufgabe der Kommission? Die Bundesregierung hat das Gremium eingesetzt, um eine Rentenreform vorzubereiten. Ziel ist es, den Anstieg der Beitragssätze einzudämmen, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich teilen. Auch der Anstieg des Bundeszuschusses zur Rentenkasse, der 120 Milliarden Euro im Jahr ausmacht, soll verhindert werden.

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