Corona

Italien serviert wieder Espresso: Wie ein Land seine ersten Tage der Lockerung erlebt

Mit Beginn dieser Woche übt sich Italien schrittweise in der Lockerung der Sicherheits- und Kontaktvorkehrung in der Corona-Krise. Bahnen und Busse verkehren wieder, Geschäfte öffnen und auch die Wirtschaft läuft in weiteren Kreisen an. Ob sich die Hoffnungen auf ein Überwinden der Pandemie erfüllen, werden Kontrolldaten in zwei Wochen zeigen. Die Regierung Conte erklärte, dass man notfalls auch Öffnungen wieder zurücknehmen könnte.

Öffnung mit Masken und Handschuhen: Auch in Italien bricht sich das gewohnte Leben nur langsam wieder Bahn

Öffnung mit Masken und Handschuhen: Auch in Italien bricht sich das gewohnte Leben nur langsam wieder Bahn Foto: AFP/Tiziana Fabi

Mit dem 4. Mai gab die Regierung den Startschuss zur sogenannten „Phase 2“ der Bewältigung der aktuellen Corona-Krise. Die schrittweise Öffnung weiterer Lebensbereiche in Handel, Wirtschaft und Öffentlichkeit ist begleitet von vielen Sicherheitsmaßnahmen: Maskenpflicht, Abstände, begrenzte Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln. 4,4 Millionen Italiener gehen wieder an ihre Arbeitsplätze. Doch der große Ansturm in die Öffentlichkeit blieb zunächst aus. Mailand meldete am Montagmorgen etwa 200 Reisende im Schnellzug nach Neapel. Menschen, die ihren Wohnsitz in Kalabrien und Apulien haben, wollten in die Heimat zurückkehren. Bislang war das Bewegen außerhalb einer Region strengstens untersagt, auch jetzt nach der Öffnung ist der Verkehr nur eingeschränkt möglich.

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