Krieg im Nahen Osten

US-Präsident Trump schließt „übereilte“ Vereinbarung mit Iran aus

Erst Hoffnung auf Frieden schüren, dann wieder zurückrudern: Ein Abkommen zwischen den USA und Iran wird so schnell nicht stehen. Konfliktpunkte bleiben das iranische Atomprogramm und die Straße von Hormus.

Kriegstreiber oder Friedensbringer: US-Präsident Donald Trump rudert vor und zurück

Kriegstreiber oder Friedensbringer: US-Präsident Donald Trump rudert vor und zurück Foto: Mark Schiefelbein/dpa

Nach optimistischen Aussagen hat US-Präsident Donald Trump die Hoffnung auf eine rasche Vereinbarung mit dem Iran wieder gedämpft. In seinem Onlinedienst Truth Social schloss er am Sonntag eine „übereilte“ Übereinkunft aus. Teheran meldete am Montag zwar Fortschritte in den Verhandlungen, einige strittige Punkte sind aber offenbar noch ungeklärt: So kündigte der Iran an, für die Durchfahrt der Straße von Hormus Gebühren kassieren zu wollen.

Mit seiner Absage an eine „übereilte“ Vereinbarung dämpfte Trump Erwartungen, die sein Außenminister Marco Rubio am Sonntag geschürt hatte. Rubio hatte bei einem Besuch in Indien gesagt: „Ich glaube schon, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass die Welt in den kommenden Stunden ein paar gute Nachrichten erhält.“ Am Montag wollte Rubio sich dann nicht mehr auf einen Zeitpunkt festlegen.

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