Russland

Islamistisch motivierte Attentate fordern viele Tote

Während Russlands Justiz Theatermacherinnen wegen „Terrorismus“ vor Gericht stellt, vernachlässigt sie die echte Gefahr islamistischer Anschläge im Land. Nun brannten im Nordkaukasus Kirchen und Synagogen.

Die Aufnahme soll eine russische Anti-Terror-Einheit an einem der Anschlagsorte im Dagestan zeigen

Die Aufnahme soll eine russische Anti-Terror-Einheit an einem der Anschlagsorte im Dagestan zeigen Foto: Handout/Russia’s National Antiterrorism Committee/AFP

Die Menora steht noch in der Ecke, die Tür daneben ist verkohlt, wie es auch Wände, Böden, Decken sind in der ältesten Synagoge von Dagestan, einer russischen Teilrepublik im Nordkaukasus. So zeigen es Videos, nachdem hier, in Derbent, einer 125.000-Einwohner-Stadt am Kaspischen Meer, wie auch in der Regionalhauptstadt Machatschkala mit ihren etwa 660.000 Einwohnern, am Sonntagabend mehrere bewaffnete Männer jüdische und christliche Gotteshäuser überfallen, teils angezündet, einem russisch-orthodoxen Priester die Kehle durchgeschnitten, einen Polizeiposten angegriffen und – nach offiziellen Angaben – mehr als 15 Polizisten getötet und mehrere Zivilisten verletzt hatten.

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