Iran-Krieg

Irans Medien melden elf Tote bei US-Angriffen

Der Iran meldet mindestens elf Tote bei US-Raketenangriffen, darunter ein Kind. Die militärische Konfrontation eskaliert mit iranischen Angriffen auf US-Ziele in der Region.

Autos und Wohngebäude, die bei einem US-amerikanisch-israelischen Angriff am 8. März beschädigt wurden, liegen weiterhin in Trümmern

Autos und Wohngebäude, die bei einem US-amerikanisch-israelischen Angriff am 8. März beschädigt wurden, liegen weiterhin in Trümmern Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Bei US-Luftangriffen auf Ziele im Iran sind nach iranischen Angaben mindestens elf Menschen getötet worden. Der Vize-Gouverneur der Provinz Chusestan habe mitgeteilt, dass bei einem nächtlichen US-Raketenangriff auf drei Orte sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt worden seien, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch. Der Iranische Rote Halbmond hatte zuvor bereits vier Tote infolge eines US-Angriffs im südlichen Bezirk Sirik gemeldet, darunter ein Kind.
Die vier Menschen starben demnach, nachdem Raketensplitter ein Haus in der Stadt Kuhestak getroffen hatten, in dem gerade eine Hochzeitsfeier stattfand. Dabei seien überdies 50 Menschen verletzt worden.

Reaktion auf US-Angriffe

Als Vergeltung auf US-Angriffe hatte der Iran seine Attacken auf US-Ziele in umliegenden Ländern der Region verstärkt. Betroffen von iranischen Angriffen waren Jordanien, Kuwait, Bahrain und die autonome Region Kurdistan im Irak. Teheran hatte mit „schwerwiegenden“ Konsequenzen als Reaktion auf die US-Angriffe gedroht.

Washington äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten über die iranischen Angriffe auf die mit Washington verbündeten Länder der Region, wenngleich US-Präsident Donald Trump zuvor im Fall einer iranischen Reaktion vor „viel härteren und massiveren“ Angriffen gewarnt hatte.

Die militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran war am Sonntag wieder aufgeflammt und hatte sich am Dienstag deutlich verschärft. Die US-Streitkräfte attackierten am Sonntag nach eigenen Angaben Raketenwerfer auf der Insel Larak in der vom Iran weitgehend blockierten Straße von Hormus, um das Verlegen weiterer Seeminen zu verhindern.

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