Drohnenangriff am Flughafen Leipzig

Bundesregierung sieht Russland hinter dem Vorfall – und verhängt Strafmaßnahmen

Wer steckt hinter dem versuchten Drohnen-Angriff am Flughafen Leipzig/Halle? Die deutsche Bundesregierung macht Russland verantwortlich und reagiert mit Strafmaßnahmen – die noch Luft nach oben lassen.

Machen Russland für den versuchten Sprengstoffanschlag verantwortlich: Außenminister Wadephul (l.) und Innenminister Dobrindt

Machen Russland für den versuchten Sprengstoffanschlag verantwortlich: Außenminister Wadephul (l.) und Innenminister Dobrindt Foto: Kay Nietfeld/dpa

Die Bundesregierung macht Russland für den versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich – und verhängt Strafmaßnahmen. Das erklärten Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Dienstag bei einem gemeinsamen Auftritt vor Journalisten in Berlin.

Wadephul sagte, die Bundesregierung gehe gegen Russland als „Urheber des hybriden Angriffs von Leipzig“ vor: So wird das russische Generalkonsulat in Bonn zum 18. September geschlossen. Der Vertrag für das Russische Haus in Berlin werde gekündigt, die Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige würden verschärft. Auch der russische Botschafter in Berlin sei vom Auswärtigen Amt einbestellt worden.

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