Portugal
Infektionswelle wird schwächer – Ausgangssperre wird aufgehoben
Aufatmen in Portugal: Das Atlantik-Ferienparadies, das als erstes Land auf dem europäischen Kontinent von der Delta-Variante erfasst worden war, scheint den Scheitelpunkt dieser neuen Coronawelle überstanden zu haben.
Portugals Premierminister António Costa wagt wieder die Öffnung des Landes, bleibt aber vorsichtig Foto: AFP/Patricia de Melo Moreira
Offenbar zeigen die Mitte Juni eingeführten neuen Beschränkungen Wirkung. Die Infektionskurve sinkt seit einigen Tagen deutlich. Premier António Costa kündigte deswegen an, dass das Land am Atlantik vom 1. August an wieder die Öffnung wagt. „Die Befreiung der Gesellschaft wird schrittweise erfolgen“, sagte Costa. In einer ersten Stufe, die pünktlich mit dem Start des Ferienmonats August beginnt, fällt die bisherige nächtliche Ausgangssperre. Der Lockdown galt von elf Uhr abends bis fünf Uhr morgens in all jenen Regionen mit besonders hoher Inzidenz. Vom Ausgehverbot waren auch die wichtigsten Touristenhochburgen betroffen wie etwa die Algarve-Küste, der Großraum Lissabon und die Region rund um die malerische Hafenstadt Porto.