Migration

In Zeiten der Pandemie herrscht auf der Balkanroute wenig Verkehr

Im Flüchtlingssommer 2015 war sie das Einfallstor in den wohlhabenden Teil Europas. Dann schottete man die Balkanroute ab und erklärte sie für „geschlossen“. Doch richtig still wurde es auf ihr nie - bis Corona kam.

Eine Frau betet in einer improvisierten Moschee im Aufnahmezentrum für Migranten. Erst vor drei Wochen hat Serbien den Ausnahmezustand aufgehoben. 

Eine Frau betet in einer improvisierten Moschee im Aufnahmezentrum für Migranten. Erst vor drei Wochen hat Serbien den Ausnahmezustand aufgehoben.  Boris Babic/dpa

Als im Februar und März die Corona-Pandemie in Europa ihre volle Wucht entfaltete, reagierten die einzelnen Länder mit Grenzsperren und Ausgangsbeschränkungen. Flüchtlinge und Migranten, die die europäischen Grenzen an den Kontrollen vorbei zu überqueren trachten, saßen plötzlich massiver fest denn je.

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