Ukraine-Krieg

Immer mehr Frauen helfen beim Aufspüren von Sprengsätzen

Auf den ersten Blick wirkt das Feld mit dem roten Klatschmohn idyllisch. Doch den Acker in der Südukraine zu betreten ist lebensgefährlich, russische Truppen haben ihn vermint. Tetiana Tschpak wagt es dennoch: Mit ihrer Schutzmaske hockt sie zwischen den Blumen, um die Sprengfallen aufzuspüren. Die 51-Jährige ist eine von vielen Frauen, die der Krieg zu Minenräumerinnen gemacht hat.

Tetiana Tschpak, 51, arbeitet für die Organisation Halo Trust als Minenräumerin

Tetiana Tschpak, 51, arbeitet für die Organisation Halo Trust als Minenräumerin Foto: AFP/Genya Savilov

„Ich hätte nicht gedacht, dass mein Weg mich hierherführen würde“, sagt Tschpak. Eigentlich ist sie Mathematiklehrerin. Doch als Russland ihr Land überfiel, habe sie das Bedürfnis gehabt, „sich nützlich zu machen“. Zuerst half sie beim Bau von Befestigungsanlagen. Nachdem ihr Vater bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen war, wurde sie Minenräumerin.

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