Österreich

Ibiza-Untersuchungsausschuss: Wurde die Kanzlerpartei von ihr nahestehenden Ermittlern begünstigt?

Der Ibiza-Untersuchungsausschuss im österreichischen Parlament brachte bisher viele schweigsame Zeugen, dafür aufschlussreiche Zeugnisse fragwürdiger Zustände bei den Ermittlungen.

Der Rechtspopulist Heinz-Christian Strache bei der ersten Sitzung des Ibiza-Untersuchungsausschusses

Der Rechtspopulist Heinz-Christian Strache bei der ersten Sitzung des Ibiza-Untersuchungsausschusses Foto: AFP/APA/Helmut Fohringer

Vor acht Tagen hat sich der Nationalrat daran gemacht, den größten Politskandal der zweiten Republik politisch aufzuarbeiten. Der „Untersuchungsausschuss betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung“, so die offizielle Bezeichnung, soll klären, ob das korrupte Potenzial, das Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache vor fast drei Jahren gegenüber einer vermeintlichen Oligarchen-Nichte bei laufenden Kameras erkennen lassen hatte, in der wenige Monate danach mit der ÖVP eingegangenen Koalition zur Entfaltung gekommen ist.

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