Jemen

Huthis greifen Öltanker im Roten Meer an – Trauerfeier für Regierungschef in Sanaa

Die Huthis im Jemen haben nach eigenen Angaben erneut ein Schiff im Roten Meer angegriffen. Die vom Iran finanzierte Miliz erklärte am Montag, sie habe eine Rakete auf „den israelischen Öltanker ‚Scarlet Ray’“ abgefeuert. In der Hauptstadt Sanaa hielten die Huthis derweil eine Trauerzeremonie für ihren bei einem israelischen Luftangriff getöteten Regierungschef Ahmed Ghaleb Nasser al-Rahawi sowie weitere getötete Regierungsmitglieder ab.

Jemenitische Ehrengarde trägt die Särge des Premierministers und anderer Beamter, die wenige Tage zuvor bei einem israelischen Angriff getötet wurden

Jemenitische Ehrengarde trägt die Särge des Premierministers und anderer Beamter, die wenige Tage zuvor bei einem israelischen Angriff getötet wurden Foto: AFP/Mohammed Huwais

Die Huthis haben Israel seit Beginn des von der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas ausgelösten Krieges im Gazastreifen im Oktober 2023 immer wieder mit Raketen und Drohnen angegriffen – nach eigenen Angaben zur Unterstützung der Palästinenser. Im November 2023 begannen die Huthis zudem damit, im Roten Meer und im Golf von Aden Handelsschiffe mit angeblichem Bezug zu Israel anzugreifen. Israel reagiert mit Angriffen auf Ziele der mit dem Iran verbündeten Rebellen.

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