Mord an Staatsoberhaupt

Haitis Präsident Moïse in seiner Privatresidenz getötet

Das bitterarme Land Haiti leidet unter Gewalt und Korruption, seit eineinhalb Jahren gibt es kein Parlament. Jetzt haben Unbekannte den Staatschef in seiner Residenz getötet. Der Karibikstaat steht am Abgrund.

Jovenel Moïse ist in der Nacht in seiner Residenz überfallen und tödlich verletzt worden

Jovenel Moïse ist in der Nacht in seiner Residenz überfallen und tödlich verletzt worden Foto: dpa/Dieu Nalio Chery

Der haitianische Präsident Jovenel Moïse ist in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) in seiner Residenz überfallen und tödlich verletzt worden. Seine Ehefrau Martine Moïse sei bei dem Angriff verletzt worden, teilte die Regierung des Karibikstaats mit. Die Angreifer hätten Spanisch gesprochen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Spanien

Ein neuer Korruptionsverdacht erschüttert das Land