Serbien

Ein verhafteter Clanchef bringt Präsident Vucic in Erklärungsnöte

Empört weist Serbiens Präsident Aleksandar Vucic die Behauptung eines verhafteten Clanchefs zurück, dass er sich jahrelang die Dienste von dessen Hooligan-Schlägern zunutze gemacht habe. Doch es mehren sich die Hinweise auf die sehr engen Bande von Staatsmacht und Halbwelt im Balkanstaat.

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic will nichts mit den Hooligans am Hut haben

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic will nichts mit den Hooligans am Hut haben Foto: AFP/Andrej Isakovic

Serbiens allgewaltiger Präsident Aleksandar Vucic ruft aufgebracht zum Selbstverhör. Er sei zur Aussage „an jedem Lügendetektor“ bereit, versichert der Chef der nationalpopulistischen Regierungspartei SNS. Wenn es sich erweisen sollte, dass er den verhafteten Clan-Chef Veljko Belivuk „irgendwo und irgendwann“ einmal getroffen habe, sei er bereit, seinen Posten zu räumen und „bis zum Ende meines Lebens hinter Gittern zu sitzen“.

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