Belarus
Ehemaliger Präsidentschaftskandidat Babariko wegen angeblicher Korruption verurteilt
Richter des Obersten Gerichts haben am Dienstag den oppositionellen weißrussischen Präsidentschaftskandidaten Wiktor Babariko zu 14 Jahren Arbeitslager verurteilt. Das Gericht des Moskauer Bezirks von Minsk blieb damit ein Jahr unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten 15 Jahren für angebliche Geldwäsche und Korruption.
Wiktor Babariko steht in einem Käfig in einem Gerichtssaal am gestrigen Dienstag Foto: Pool BelTa/AP/dpa/Ramil Nasibulin
Babariko ließ keinen Zweifel daran, dass er die Anschuldigungen für politisch motiviert hält. „Ich kann mich nicht schuldig bekennen für Taten, die ich nicht begangen habe“, sagte er in seinem Schlussplädoyer Ende Juni, nach 13 Monaten U-Haft im berüchtigten Minsker KGB-Gefängnis. „Ich habe nichts Illegales gemacht, habe nie irgendwelche Gesetze Weißrusslands gebrochen“, sagte der ehemalige CEO der ehemals russischen „Belgazprombank“.