Corona-Pandemie

Ehemaliger Kommissionschef Jean-Claude Juncker: EU soll nicht „nackt dastehen“

Zum Europatag erklärt der ehemalige Kommissionschef der Deutschen Presse-Agentur, warum die Politik der EU-Staaten in der Pandemie keine «gehobene Staatskunst» war. Grenzkontrollen kritisiert er scharf. An den Untergang der Gemeinschaft glaubt er trotzdem nicht.

Für den ehemaligen Kommissionspräsidenten war die Politik der EU-Staaten in der Corona-Krise keine „gehobene Staatskunst“.

Für den ehemaligen Kommissionspräsidenten war die Politik der EU-Staaten in der Corona-Krise keine „gehobene Staatskunst“. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fordert in der Krise mehr Geld für die Europäische Union. «Wenn wir jetzt auf alle europäische Solidarität verzichten und den Haushalt mickrig niedrig halten, dann wird in einigen Jahren die Europäische Union ziemlich nackt dastehen», sagte Juncker der Deutschen Presse-Agentur zum Europatag.

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