EU-Spitzenposten
EVP-Verhandler Donald Tusk sieht die 27 „sehr nah an einem Kompromiss“
Bereits zum zweiten Mal trafen sich am Dienstag der luxemburgische Premierminister Luc Frieden und der polnische Regierungschef Donald Tusk in ihren beiden bislang kurzen Amtszeiten zu bilateralen Gesprächen. Beide Länder wollen gemeinsam ausloten, inwiefern sie in den Bereichen Sicherheit und erneuerbare Energie zusammenarbeiten können.
Luxemburgs Premierminister Luc Frieden empfing seinen polnischen Amtskollegen Donald Tusk auf Schloss Senningen Foto: Editpress/Alain Rischard
Noch in der Nacht zuvor saßen die beiden Regierungschefs zusammen mit ihren europäischen Amtskollegen im EU-Ratsgebäude in Brüssel zusammen, wo nach den Europawahlen über die Verteilung von Spitzenposten in den EU-Institutionen beraten wurde. Der Pole war dort allerdings in einer herausgehobeneren Mission unterwegs. Gemeinsam mit dem griechischen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis verhandelte Tusk für die Europäische Volkspartei (EVP) mit den beiden Sozialdemokraten, dem deutschen Kanzler Olaf Scholz und dem spanischen Premierminister Pedro Sanchez, sowie mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem scheidenden niederländischen Regierungschef Mark Rutte, die die Liberalen vertraten, über die EU-Spitzenpersonalien.