Luxemburg

EU-Außenminister einigen sich auf Sanktionen gegen Lukaschenko und Russland

Die Europäische Union will weitere Sanktionen gegen Russland und Belarus verhängen. Darauf einigten sich gestern die EU-Außenminister bei ihrem Ratstreffen in Luxemburg.

Jean Asselborn im Gespräch mit den Amtskollegen Heiko Maas (l.) aus Deutschland und Jean-Yves Le Drian aus Frankreich

Jean Asselborn im Gespräch mit den Amtskollegen Heiko Maas (l.) aus Deutschland und Jean-Yves Le Drian aus Frankreich Foto: Jean-Christophe Verghaegen/Pool/AFP

Die 27 EU-Außenminister hätten grünes Licht für ein nächstes Sanktionspaket gegen die Führung in Weißrussland gegeben, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell gestern nach dem EU-Außenministerrat auf Kirchberg. Dieses Mal stehen auch der weißrussische Machthaber Alexander Lukaschenko und Familienangehörige im Visier der EU-Strafmaßnahmen, sagte Luxemburgs Chefdiplomat Jean Asselborn. Mit Blick auf die Schwierigkeiten der 27 bei der Verhängung der ersten Sanktionen gegen Belarus meinte er, dass die einstimmige Entscheidung „wundersamerweise“ ohne Probleme fiel. Neben Lukaschenko dürften unter anderem auch Richter auf die Sanktionsliste kommen, die anders als die erste Liste nicht ganz 40 Leute umfassen dürfte, sagte Jean Asselborn.

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