Deutschland

Millionen Babyboomern droht im Alter Wohnarmut

Hohe Mieten und niedrige Renten könnten mehr als fünf Millionen Babyboomer in den kommenden Jahren in die Armut treiben. Die Gewerkschaft IG Bau fordert Konsequenzen und formuliert einen deutlichen Appell an die Bundesregierung.

Überfüllte deutsche Stadt mit Wohnhäusern und Menschen, die sich steigende Mieten für Stadtwohnungen nicht leisten können

Immer mehr Menschen in Deutschland können sich eine Stadtwohnung nicht mehr leisten Foto: Monika Skolimowska/dpa

Hohe Mieten drohen in den kommenden Jahren Millionen Senioren in die Armut zu treiben. Das geht aus einer neuen Berechnung des Pestel-Instituts hervor, die im Auftrag der Industriegewerkschaft IG Bau vorgenommen wurde. Sie liegt unserer Redaktion vor. „Rund 5,1 Millionen Babyboomer werden weniger als 800 Euro pro Monat aus der gesetzlichen Rente bekommen“, sagte IG-Bau-Chef Robert Feiger dem Tageblatt. „Spätestens die Miete drängt einen Großteil der Babyboomer dann in die Wohnarmut“, warnte er. Die Betroffenen hätten nach Abzug der Wohnkosten kaum noch genügend Geld zum Leben oder könnten sich keinen angemessenen Wohnraum mehr leisten.

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