Irrtum der Geschichtsschreibung?

Die lange Reise des Winston: Forscher werfen neues Licht auf den Tod von Churchills Schnabeltier

Ein Schnabeltier als diplomatisches Geschenk für Winston Churchill – das war der Plan. Doch das Tier starb kurz vor der Ankunft in England. Die Deutschen wurden lange für den Tod verantwortlich gemacht. Jetzt gibt es neue Indizien, die die angeblichen Täter entlasten.

Der renommierte Naturforscher David Fleay hält ein Schnabeltier

Der renommierte Naturforscher David Fleay hält ein Schnabeltier Foto: Australian Museum Archives/David Fleay collections

Es klang jahrzehntelang wie eine skurrile, aber plausible Kriegsgeschichte: Ein Schnabeltier namens Winston, als exotisches Geschenk für den britischen Premierminister Winston Churchill bestimmt, stirbt im Zweiten Weltkrieg auf hoher See – angeblich durch die Schockwellen einer deutschen U-Boot-Attacke. Doch nun zeigt sich: Die Deutschen waren vermutlich unschuldig. Der wahre Täter könnte banaler – und tragischer – gewesen sein. 

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