Kakao

Die bittere Schokoladenseite – Kinderarbeit auf den westafrikanischen Plantagen

Entgegen aller Beteuerungen der großen Schokoladenkonzerne, Kinderarbeit zu bekämpfen, arbeiten auf den Kakaoplantagen in Westafrika nach wie vor Tausende Minderjährige unter der Sklaverei ähnlichen Bedingungen.

Jenseits der süßen Seite: Kakaobohnen schmecken in der Regel bitter und etwas scharf

Jenseits der süßen Seite: Kakaobohnen schmecken in der Regel bitter und etwas scharf Foto: Fairtrade

Das süße Leben hat seinen Preis – und der ist für Schokolade dieses Jahr deutlich gestiegen. In Deutschland etwa sind die von der Süßwarenindustrie produzierten Weihnachtsmänner je nach Marke und Größe bis zu 50 Prozent teurer geworden. Der Preis für eine Tafel Schokolade lag bereits im Oktober um 9,1 Prozent höher als im Vormonat. Es handelt sich um eine Explosion der Kakaopreise auf dem Weltmarkt. Im April kletterte der von der Internationalen Kakao-Organisation (ICCO) ermittelte Tagespreis mit 12.261 US-Dollar pro Tonne auf einen Rekordwert. Am vergangenen Donnerstag lag er bei 12.102 Dollar, im Vergleich zu rund 4.500 im Vorjahr.

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