Deutschland

Die SPD will reiche Erben stärker besteuern

Die SPD prescht mit einem Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer vor. Reiche Erben sollen künftig mehr bezahlen müssen, „normale“ Erben dagegen entlastet werden. Warum das bei der Union und Wirtschaftsverbänden auf teils harsche Kritik stößt.

Wiebke Esdar, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, präsentiert am Dienstag die Parteipläne bei Pressekonferenz

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Wiebke Esdar, stellte die Pläne ihrer Partei am Dienstag vor Foto: dpa/Elisa Schu

Die SPD will mit einem Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer für mehr Gerechtigkeit sorgen. Kleinere Erbschaften sollen steuerlich entlastet, größere dagegen stärker belastet werden. Vor allem reichere Firmenerben, die oft steuerfrei bleiben, müssten nach den Plänen künftig mehr Steuern zahlen. „Wir wollen für mehr Leistungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sorgen“, sagte SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar am Dienstag bei der Vorstellung der Pläne. Der Koalitionspartner Union reagierte mit harscher Kritik, auch bei Wirtschaftsverbänden fiel das Konzept durch. Dagegen lobten der SPD nahestehende Ökonomen die Pläne.

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