ANALYSE VON AUSSEN
Die Fehde zwischen Trump und Powell
Nach einem Jahr wachsender Spannungen scheint die Beziehung zwischen der Regierung von US-Präsident Donald Trump und der Federal Reserve die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht zu haben. In den kommenden Monaten wird etwas passieren. Und die übrige Welt sollte aufpassen: Was in den USA geschieht, bleibt möglicherweise nicht auf diese beschränkt.
Donald Trump und Jerome Powell (r.) werden wohl keine Freunde mehr ... Foto: AFP/Andrew Caballero-Reynolds
Die Fehde begann während Trumps erster Amtszeit, kurz nachdem er Jerome Powell 2017 zum Zentralbankchef ernannt hatte. Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus jedoch hat sie sich rasant verschärft, da der Präsident Kritik an der Zinspolitik der Fed mit persönlichen Angriffen gegen Powell vermischt. Inzwischen scheint der Konflikt in eine Phase der verbrannten Erde eingetreten zu sein