Brüssel nach dem Ukraine-Gipfel

Die Europäer reden über Diplomatie – und halten ihre Forderungen aufrecht

Donald Trumps Vorpreschen in der Ukraine-Frage bringt die Europäer unter Zugzwang. Das Problem dabei: Niemand vermag genau zu sagen, wie es nun weitergeht. Das erschwert die weitere Koordinierung erheblich.

Von der Leyen im Weißen Haus zwischen Rutte, Macron, Selenskyj, Trump und Meloni

Von der Leyen im Weißen Haus zwischen Rutte, Macron, Selenskyj, Trump und Meloni Foto: AFP/Ukrainisches Präsidentenbüro

Donald Trump hat die Europäer aus dem diplomatischen Tiefschlaf geweckt. Jahrelang wollten führende EU-Politiker nichts von einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konfliktes wissen. „Kriege werden auf dem Schlachtfeld entschieden“, sagte der frühere EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Man müsse alles für einen Sieg der Ukraine tun, betont seine Amtsnachfolgerin Kaja Kallas.

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