Von Preisdeckeln, Gutscheinen und Steuersenkungen
Die EU-Staaten reagierten sehr unterschiedlich auf die hohen Kraftstoffpreise
Wenn die Benzinpreise wie in den vergangenen Monaten steigen, setzt das Menschen in der ganzen Europäischen Union finanziell unter Druck, die auf ihr Auto angewiesen sind. Zahlreiche Regierungen haben gegengesteuert – nicht immer nach dem gleichen Muster.
Illustration: Tageblatt/Lavinia Breuskin, Grafikquellen: freepik
In Luxemburg antwortete die Regierung auf die infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine stark gestiegenen Kraftstoffpreise mit einem Tankrabatt. Der läuft, wie in Deutschland auch, mit dem letzten Augusttag aus. Der französische Staat hingegen verlängert seine Hilfen zum 1. September nicht nur, sondern verdoppelt sie von 15 auf 30 Cent pro Liter. Belgien und die Niederlande hatten bei Benzin und Diesel die Verbrauchsteuer gesenkt und so die Tankfüllungen der Autofahrer vergünstigt. In den Niederlanden bleibt das Tanken im EU-Vergleich trotzdem sehr teuer.