Plan der SPD

„Deutschland-Korb“ gegen teure Lebensmittel

Nicht alle, aber viele Lebensmittel sind teuer geworden. Zu Beginn der Grünen Woche in Berlin legt die SPD einen Aktionsplan vor, wie der Preisanstieg gestoppt werden soll und Verbraucher wieder mehr fürs Geld bekommen können.

Alt-Tag: Person hält leere Geldbörse vor Obst- und Gemüsestand, SPD plant Aktionsplan gegen hohe Lebensmittelpreise

Kein Geld für frisches Obst und Gemüse: Die SPD will mit einem Aktionsplan gegen teure Lebensmittel vorgehen Foto: Robert Michael/dpa

Ende der Woche öffnet in Berlin wieder die weltweit größte Agrarmesse ihre Pforten, die Grüne Woche. Erstmals wird der neue CSU-Landwirtschaftsminister Alois Rainer die Schau eröffnen. Die Erwartungen sind auch an ihn groß. Denn auf der einen Seite beklagen die Bauern einen enormen Preisdruck, etwa bei der Butter. Zum Jahreswechsel sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied unserer Redaktion: „Die Marktlage ist in vielen Bereichen nicht befriedigend, teilweise desaströs.“ Andererseits müssen die Verbraucher vielfach tiefer in die Tasche greifen. Die SPD prescht nun vor und will dem mit einem Aktionsprogramm begegnen.

Geplant ist die Einführung eines „Deutschland-Korbs“. Nach dem Vorbild Griechenlands könnten Handelsketten auf freiwilliger Basis einen solchen „Deutschland-Korb“ anbieten, also „einen Warenkorb mit günstigen und preisstabilen, in Deutschland produzierten Grundnahrungsmitteln aus allen wichtigen Warengruppen“, heißt es in dem unserer Redaktion vorliegenden Konzept. Ziel sei eine schnelle, spürbare Entlastung der Verbraucher und die Sicherstellung einer bezahlbaren Grundversorgung für alle.

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