Grenzkontrollen

Deutsche Polizei findet in Luxemburger PKW mehr als 2 Kilo Drogen

Drogen, Bargeld und ein gefälschter Führerschein – das alles fand die Trierer Bundespolizei bei einer Grenzkontrolle am Freitag in einem Wagen mit Luxemburger Kennzeichen. 

Die Beamten stellten bei dem 30-Jährigen gleich mehrere Vergehen fest

Die Beamten stellten bei dem 30-Jährigen gleich mehrere Vergehen fest Symbolfoto: AP/Karim Kadim

Eine Trierer Polizeistreife hatte am Freitag dank eines in Luxemburg wohnhaften Portugiesen einiges zu tun. Die Streife habe den 30-Jährigen am Freitagmorgen während einer der für die Dauer der Fußball-EM wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen überprüft. Dabei seien gleich mehrere Vergehen festgestellt worden, schreibt die Bundespolizeiinspektion Trier in einer Pressemitteilung.

Der Fahrer habe nicht nur unter Drogeneinfluss gestanden (Cannabis- und Amphetaminkonsum). In seinem PKW seien außerdem circa 2.000 Gramm Amphetamin, circa 125 Gramm Haschisch, circa 40 Gramm Marihuana, zwei Ecstasy-Tabletten und diverse Umschläge mit circa 2.800 Euro Bargeld aufgefunden worden.

Doch damit nicht genug: „Die Überprüfung des ausgehändigten portugiesischen Führerscheins ergab, dass es sich um eine Totalfälschung handelt“, schreibt die Polizei. Zudem sei ihm in Luxemburg die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden.

Drogen, Bargeld und Führerschein seien von den Beamten sichergestellt und dem Fahrer sei eine Blutprobe entnommen worden. Noch am selben Abend sei der Mann dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgeführt worden, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehl erließ. Der Mann befinde sich nun in Untersuchungshaft, heißt es in dem Schreiben.

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