Anschläge auf Nord-Stream-Pipelines

Deutsche Bundesanwaltschaft klagt ersten Tatverdächtigen an

Knapp vier Jahre nach der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines hat die deutsche Bundesanwaltschaft Medienberichten zufolge erstmals Anklage gegen einen Verdächtigen erhoben.

Luftaufnahme des Nord-Stream-2-Gaslecks nahe Bornholm, bereitgestellt vom dänischen Verteidigungskommando

Das vom dänischen Verteidigungskommando zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Nord-Stream-2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft Foto: Danish Defence Command/dpa

Knapp vier Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines hat die deutsche Bundesanwaltschaft Medienberichten zufolge einen ersten Tatverdächtigen angeklagt. Es soll sich um den mutmaßlichen Drahtzieher handeln, wie ARD, „Süddeutsche Zeitung“ und „Zeit“ am Mittwoch berichteten. Bei der Sabotageaktion im September 2022 waren die Leitungen, die für den Transport von russischem Gas nach Deutschland gebaut worden waren, durch Sprengsätze schwer beschädigt worden.

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