USA

Village-People-Sänger Victor Willis mit 74 Jahren gestorben

Der Sänger des legendären Songs „Y.M.C.A.“ starb im Alter von 74 Jahren an einer „kurzen, aber aggressiven“ Krankheit.

Victor Willis von den Village People singt live auf der Bühne bei einem Konzert

Victor Willis von den Village People auf der Bühne Foto: AFP

Der Sänger der US-Band Village People, Victor Willis, ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 74 Jahren an einer „kurzen, aber aggressiven“ Krankheit, wie seine Ehefrau am Mittwoch mitteilte. Willis war bei Auftritten der Village People, die mit Disco-Hits wie „Y.M.C.A.“ weltbekannt wurden, stets als Polizist verkleidet. Der Song wurde auch zu einem Lieblingslied von US-Präsident Donald Trump, der den Hit von 1978 gerne bei seinen Auftritten spielt.

„Mit tiefer Trauer muss ich den Tod meines Ehemanns, Victor Willis, bekannt geben“, erklärte die Ehefrau des Sängers in den Online-Netzwerken. „Victor ist am Dienstag, dem 30. Juni 2026, an den Folgen einer kurzen, aber aggressiven Erkrankung gestorben.“

Pionier vom Disco

Der in Texas geborene Willis war einer der Pioniere der Disco-Bewegung der späten 1970er Jahre. Bekannt wurde er als Leadsänger der in New York von dem französischen Produzentenduo Jacques Morali und Henri Belolo zusammengestellten sechsköpfigen Band Village People, die mit Songs wie „YMCA“, „In the Navy“ und „Macho Man“ Riesenhits feierte.

Die Band mit den Figuren Polizist, Soldat, Bauarbeiter, Rocker, Cowboy und Indianer wurde auch wegen ihrer Verkleidungen legendär. „Y.M.C.A.“, ein Song über den Verein Christlicher Junger Männer mit der englischen Abkürzung Y.M.C.A., wurde zu einer Hymne der Schwulenbewegung und zuletzt auch von Trump.

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