USA

Trump macht aus 250-Jahr-Feier eine riesige Patriotismus-Show – und eine Hymne auf sich selbst

Am 4. Juli feiern die Amerikaner zum 250. Mal ihre Unabhängigkeit von Großbritannien – normalerweise ein Festtag für die ganze Nation. Doch dieses Jahr ist das Land gespalten wie nie zuvor.

US-Präsident Donald Trump spricht bei Feier zum 250. Jubiläum der Vereinigten Staaten von Amerika

US-Präsident Donald Trump lässt mehr sich als das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika feiern Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa

Groß – größer – Trump. Der US-Präsident sieht sich in der ultimativen Premium-Kategorie. Für ihn zählt nur der Superlativ. Das gilt natürlich auch für die Feiern zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten. Der Chef des Weißen Hauses intonierte das diesjährige Jubiläum in typischer Trump-Manier: Das Auftakt-Event werde zur „größten Live-Kundgebung aller Zeiten“, prahlte er.

Am vergangenen Mittwoch begann der anderthalbwöchige Festreigen auf der National Mall in Washington, jenem rund drei Kilometer langen Grünstreifen zwischen Kapitol und Lincoln Memorial. Militärkapellen spielten schmissige Songs, Kampfjets donnerten über die Promenade. Dann sang der Country-Musiker Lee Greenwood das Lied „God Bless the USA“. Zur Party waren insbesondere Trump-Anhänger gekommen. Sie trugen MAGA-Kappen („Make America Great Again“), schwenkten das Sternenbanner und skandierten „USA, USA“. Auch die Feierlichkeiten an den kommenden Tagen dürften ein Heimspiel für Trump werden.

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