Frankreich
Cyberangriff auf Regionalbank: Verlust auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt
Die französische Regionalbank Crédit Mutuel Arkéa ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die mutmaßlichen Täter sollen mehr als 100 Millionen Euro erbeutet und in Kryptowährungen umgewandelt haben.
Hacker haben mehr als 100 Millionen Euro von der Regionalbank Crédit Mutuel Arkéa gestohlen Foto: Fred Tanneau/AFP
Die französische Regionalbank Crédit Mutuel Arkéa ist nach eigenen Angaben Opfer eines Cyberangriffs geworden. Die Verluste würden auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt, erklärte die Bank am Mittwoch. Die Angreifer hätten das eigene Konto der Crédit Mutuel Arkéa genutzt, „um Transaktionen an andere Bankakteure auszuführen“. Anschließend hätten die Hacker das Geld „über spezialisierte Plattformen in Kryptowährung umgewandelt“.
In der vergangenen Woche war der bislang größte Diebstahl von Kryptowährungen in der Geschichte bekannt geworden. Nach Angaben der Kryptobörse Binance sind Vermögenswerte im Wert von 6,3 Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Euro) betroffen. Die US-Bundespolizei FBI macht die Hackergruppe TraderTraitor verantwortlich – diese soll Verbindungen zum nordkoreanischen Geheimdienst haben.