Ukraine-Krieg
Bisher keine Friedensansätze absehbar – Gebietsabtretung für Selenskyj „sehr, sehr schwierige Frage“
Nach fast zweieinhalb Jahren Krieg in der Ukraine wird zunehmend die Frage aufgeworfen, wie der Konflikt beendet werden kann. Eine Antwort darauf ist selbst in Ansätzen noch nicht absehbar. Gebietsverluste will die Ukraine keine hinnehmen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj während eines Besuchs bei ukrainischen Kriegsversehrten in einem Rehabilitationszentrum Foto: AFP/Genya Savilov
Vor allem Rechtspopulisten und andere dieser Art drängen in europäischen Staaten immer wieder dazu, vor allem die militärische Unterstützung der Ukraine zurückzufahren, um das Land somit zu einer Friedensvereinbarung mit Russland zu bewegen. Dass sie damit das Spiel des russischen Machthabers Wladimir Putin unterstützen, liegt auf der Hand. Deshalb geht keine sich ernst nehmende Regierung unter den Verbündeten der Ukraine auf solche Vorschläge ein. Dennoch werden sich Gedanken darüber gemacht, wie der Krieg beigelegt werden kann, ohne dass der Ukraine dadurch Nachteile entstehen. Es ist ein schwieriges Unterfangen, für das sich derzeit noch keine Lösung abzeichnet. Zumal nicht, da Russland nach wie vor mit unablässiger Brutalität und ohne Rücksicht auch eigener Verluste nicht nur an der unmittelbaren Front, sondern auch weit abseits davon, seinen Krieg fortsetzt.