Gaza

Bettel führt Gespräche über die Situation im Nahost-Konflikt

Die jüngsten verheerenden Luftangriffe Israels auf Gaza könnten die Verhandlungen über Waffenruhe zurückwerfen – und zeigen umso mehr die Dringlichkeit einer Verhandlungslösung. Außenminister Xavier Bettel spielt dabei eine „kreative“ Rolle.

Ein Palästinenserjunge nach dem israelischen Bombardement auf al-Mawasi im Gazastreifen am vergangenen Wochenende

Ein Palästinenserjunge nach dem israelischen Bombardement auf al-Mawasi im Gazastreifen am vergangenen Wochenende Foto: Eyad Baba/AFP

Der massive Luftangriff der israelischen Armee, der sogenannten Israel Defense Forces (IDF), auf die humanitäre Schutzzone al-Mawasi im Süden des Gazastreifens hat die Verhandlungen über eine Waffenruhe und über die Freilassung der israelischen Geiseln aus der Hand der palästinensischen Terrororganisation Hamas schwer belastet. Letztere erklärte, sich aus den derzeitigen Verhandlungen „aufgrund der mangelnden Ernsthaftigkeit“ Israels und der „Massaker an unbewaffneten Zivilisten“ vorerst zurückzuziehen. Der Niederländer Sven Koopmans, der Sonderbeauftragte der Europäischen Union für den Friedensprozess im Nahen Osten, war am Montag zu einem Arbeitsbesuch nach Luxemburg gekommen und hat sich mit Außenminister Xavier Bettel über eine mögliche Konfliktlösung unterhalten.

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