Im Alter von 86 Jahren
Berühmt durch „Star Trek“ und „X-Men“: Schauspieler Patrick Stewart ist tot
Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren nach einer „kurzen und heftigen“ Alzheimer-Erkrankung gestorben.
Patrick Stewart bei einer Vorführung von „Star Trek: Picard“ in New York im Jahr 2023 Foto: Cj Rivera/Invision via AP/dpa
Der britische Schauspieler und Regisseur Patrick Stewart ist tot. Die Filmlegende starb am Mittwoch in seiner Wahlheimat Los Angeles nach einer „kurzen und heftigen“ Alzheimer-Erkrankung, wie seine Sprecherin mitteilte.
Weltberühmt wurde er unter anderem durch die Rolle Captain Jean-Luc Picard im „Star Trek“-Universum und als Professor Charles Xavier in der Filmreihe „X-Men“.
Patrick Stewart hatte schon als Jugendlicher in Theatergruppen gespielt, bevor er an die Schauspielschule nach Bristol ging. Dort wandte er sich vor allem klassischen Rollen zu und wurde 1966 Mitglied der Royal Shakespeare Company, der er lange Jahre treu blieb.
Vom Theater auf die Leinwand
Ab den 70er-Jahren spielte Stewart auch in britischen Fernsehfilmen und ‑serien mit, unter anderem ist er im beliebten Weihnachtsfilm „Der kleine Lord“ als Butler zu sehen. 1987 schließlich wurde er für die Rolle des Raumschiff-Kommandeurs Jean-Luc Picard in „Star Trek: The Next Generation“ gecastet. Als Professor Charles Xavier spielte er in den vergangenen Jahren in zahlreichen „X-Men“ und Marvel-Filmen mit.
„Seine sonore Stimme und sein einzigartiges Talent werden für immer mit unauslöschlichen Darbietungen in allen Genres verbunden sein“, hieß es in einer Erklärung, die auf seinen Kanälen in den sozialen Medien verbreitet wurde. „Er hat die menschliche Verfassung in all ihrer poetischen Komplexität erkundet und Hoffnung nicht nur in die weiten Fernen des Marvel Cinematic Universe gebracht, sondern an Bord des Raumschiffs Enterprise auch an die ikonischste äußerste Grenze der Science Fiction.“ (tis)