Israel wählt

Bericht aus Tel Aviv: Erste Hochrechnung gegen Netanjahu

Am späten Dienstagabend liegt der bisherige Oppositionsblock bei der Parlamentswahl mit 52 Sitzen vorn, hat aber keine Mehrheit. Die Koalition unter Premier Netanjahu kommt auf 50 von 120 Sitzen.

Anhänger von Gadi Eisenkot, dem Vorsitzenden der Partei „Jaschar“, reagieren auf die Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der Wählerbefragungen

Anhänger von Gadi Eisenkot, dem Vorsitzenden der Partei „Jaschar“, reagieren auf die Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der Wählerbefragungen Foto: AFP/Jewel Samad

Die bisherige Opposition hat laut ersten Hochrechnungen vom Dienstagabend die Wahl gegen die Koalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gewonnen: Die Oppositionsparteien kommen laut der Hochrechnung von Channel 12 auf 52 von 120 Mandaten, das bisherige Regierungslager auf 50. Netanjahus Partei Likud liegt mit 24 Sitzen derzeit vor der Partei seines Rivalen Gadi Eisenkot, die auf 22 Sitze kommt.

Die Wahlbeteiligung lag sehr hoch und hat womöglich einen Rekord in der Geschichte des Landes erreicht. Die Hochrechnungen stützen sich auf Nachwahlbefragungen. Mit einem genaueren vorläufigen Ergebnis ist erst am Mittwochmorgen zu rechnen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Serbien nach Vucic

Was wollen die Studenten für ihr Land und was kommt jetzt?