Coronavirus

Behörden riegeln Teile von Peking wegen neuer Infektionen ab

Wegen Dutzender neuer Corona-Infektionsfälle haben die chinesischen Behörden Teile der Haupstadt Peking abgeriegelt. In elf Wohngebieten im südlichen Stadtteil Fengtai wurde den Bewohnern das Verlassen ihrer Wohnungen untersagt, wie Behördenvertreter am Samstag mitteilten. Sieben Neuinfektionen stünden demnach im Zusammenhang mit einem nahegelegenen Fleischgroßmarkt. Auch neun Schulen und Kindergärten sind demnach wegen des neuen Krankheitsausbruchs geschlossen worden.

Polizisten halten vor den barrikadierten Eingängen des Xinfadi-Großmarktes Wache. Auf einem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt wurden bei anfangs 500 Tests schon 45 Infektionen entdeckt.

Polizisten halten vor den barrikadierten Eingängen des Xinfadi-Großmarktes Wache. Auf einem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt wurden bei anfangs 500 Tests schon 45 Infektionen entdeckt. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Wegen der Verbindung zum Xinfadi-Fleischmarkt führten die Behörden am Freitag Massentests bei Großmarktmitarbeitern durch. Mindestens 45 Menschen, die auf dem Fleischmarkt arbeiten, seien dabei positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, erklärten die Behörden. Sie zeigten jedoch bislang keine Symptome.

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