Corona

Begleitet von Zweifeln und Sorgen öffnet sich Italien, um die Tourismussaison zu retten

Mit der Phase 2b will Italien die Gesellschaft weiter nach der Corona-Pandemie öffnen. Vor allem im Gastronomie- und Tourismusbereich sollen Erweiterungen zugelassen werden. Der wichtige Wirtschaftszweig bringt mehr als 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Öffnungen sind jedoch nicht unumstritten – und werfen Fragen auf.

Cesenatico an der Adriaküste: Die Vorbereitungen laufen, doch zu einer halbwegs normalen Sommersaison ist es noch ein steiniger Weg

Cesenatico an der Adriaküste: Die Vorbereitungen laufen, doch zu einer halbwegs normalen Sommersaison ist es noch ein steiniger Weg Foto: AFP/Vincenzo Pinto

Busse und Bahnen füllten sich stärker an diesem Montagmorgen als in den Wochen zuvor. Millionen Menschen konnten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. In Abstimmung mit den meisten Regionen hat die Regierung Giuseppe Contes die Phase 2b einer Rückkehr ins normale Leben eingeleitet. Die steigende Zahl der Genesenden, weniger Neuinfizierte und ein Sinken der Sterberate hatten schließlich diesen Schritt erlaubt. Conte stand unter erheblichem Druck der Wirtschaft, vor allem aus dem von Covid-19 stark betroffenen Industrieregionen des Nordens kamen Forderungen, die Betriebe wieder in Gang zu setzen.

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