Rumänien
Beatmungsgeräte als Todesfalle: Zehn Corona-Infizierte starben bei Krankenhausbrand
Ein Brand in der Covid-Klinik im rumänischen Piatra Neamt hat zehn an Beatmungsgeräten hängenden Patienten das Leben gekostet. Ihr Tod ruft Erinnerungen an die Brandkatastrophe im Bukarester Club Colectiv wach: Es mehrt sich die Kritik an den Behörden wegen vernachlässigter Aufsichtspflicht.
Die Sauerstoffflaschen dürften den Brand noch beschleunigt haben: Wer am Beatmungsgerät hing, war dem Flammeninferno ausgeliefert Foto: AFP
Für die an ihre Beatmungsgeräte festhängenden Patienten gab es im Flammenmeer kein Entrinnen: Zehn schwer erkrankte Corona-Patienten starben am Samstagabend bei einem Brand in der Intensivstation der zur Covid-Ambulanz umfunktionierten Notfallklinik in der nordrumänischen Provinzstadt Piatra Neamt. Weitere sieben Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen, darunter ein Arzt und eine Krankenschwester.