Wahlen in Syrien
Assad wird wieder gewinnen, aber sein Land ist kleiner geworden
Nicht nur die Opposition sieht in der syrischen Präsidentschaftswahl eine Inszenierung. Doch die Wirtschaftskrise hat viele Syrer in Armut und Hunger getrieben. Die Regierung mobilisiert jetzt ihre Anhänger.
Von drei Kandidaten ist nur einer sichtbar: Baschar al-Assad Foto: AFP/Louai Beshara
Nach außen hin soll alles aussehen wie bei einer freien und demokratischen Wahl. Zwischen drei Kandidaten können sich die Syrer offiziell entscheiden, wenn sie an diesem Mittwoch über den nächsten Präsidenten des Bürgerkriegslandes abstimmen. Die staatliche Agentur Sana veröffentlicht Banner von allen dreien. Und auch in den Straßen der Städte unter Kontrolle der Regierung hängen überall Wahlplakate. Dennoch besteht kein Zweifel, dass der neue Präsident Syriens derselbe sein wird wie der alte: Baschar al-Assad.