Nahost

Assad gestürzt: Syrien zwischen Jubel und Ungewissheit

Die Aufständischen sprechen nach ihrem Siegeszug in Syrien schon von einer neuen Regierung. Aber der Weg dorthin ist weit und voller Hindernisse. In Damaskus bleibt die Lage unübersichtlich.

Menschen schießen in die Luft, als sie den Sturz der syrischen Regierung in Damaskus feiern

Menschen schießen in die Luft, als sie den Sturz der syrischen Regierung in Damaskus feiern Foto: DIA Photo/AP/dpa/Ugur Yildirim

Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, mit dem eine jahrzehntelange Schreckensherrschaft seiner Familie endet, beginnt in dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land ein neues und ungewisses Kapitel. Die Jubelstimmung der meisten Syrer, die die Flucht Assads nach Moskau als Befreiung feiern, mischt sich mit Sorge über Chaos und neue Gewalt, die nun drohen könnten. Die Allianz aus Rebellen, angeführt von Islamisten, steht nach ihrer erfolgreichen Blitzoffensive vor der schwierigen Frage, wie sie das gespaltene Land regieren wollen.

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