Ukraine-Krieg
1.100 nordkoreanische Soldaten laut Südkorea getötet oder verletzt
Im Krieg zwischen Russland und der Ukraine sind nach Schätzungen aus Südkorea bereits rund 1.100 nordkoreanische Soldaten getötet oder verletzt worden. „Wir schätzen, dass die nordkoreanischen Truppen“ in Kämpfen gegen ukrainische Streitkräfte „etwa 1.100 Opfer erlitten haben“, erklärte der südkoreanische Generalstab am Montag. Während Moskau die Einnahme eines weiteren Ortes in der Ostukraine verkündete, kritisierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj scharf den Besuch des slowakischen Regierungschefs Robert Fico bei Kreml-Chef Wladimir Putin in Moskau.
Der russische Präsident Wladimir Putin (r.) und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico Foto: Gavriil Grigorov/Sputnik/Kremlin Pool/AP/dpa
Berichten zufolge bereite sich Pjöngjang „auf die Rotation oder den zusätzlichen Einsatz von Soldaten vor“, erklärte Südkoreas Generalstab zu den in den Reihen der russischen Armee eingesetzten nordkoreanischen Soldaten. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse deuteten überdies darauf hin, dass das atomar bewaffnete Nordkorea Kamikaze-Drohnen herstelle und an Russland liefere, um Moskau in seinem Krieg gegen die Ukraine weiter zu unterstützen. Der Norden liefert der russischen Armee demnach zudem Raketenwerfer und Panzerartillerie.