„Net mam Kapp duerch d’Mauer“

CSV-Nationalvorstand kritisiert Regierung nach Friedens Rede zur Lage der Nation

CSV-Premier Luc Friedens Rede zur Lage der Nation wurde sowohl im Parlament als auch von weiten Teilen der Öffentlichkeit scharf kritisiert. Am Montag hat nun der CSV-Nationalvorstand intern bemängelt, vor allem bei den Renten sei die Kommunikation „nicht optimal“ verlaufen. Um einen Ausweg zu finden, rät das leitende CSV-Gremium der Regierung, wieder stärker auf den Sozialdialog zu setzen. 

CSV-Premier Luc Frieden vergangene Woche vor seiner Rede zur Lage der Nation im Parlament.

CSV-Premier Luc Frieden vergangene Woche vor seiner Rede zur Lage der Nation im Parlament. Foto: Editpress/Alain Rischard

Eine spontan einberufene Krisensitzung war es nicht. Doch in der „schon seit langem vorbereiteten Sitzung“ am Montagabend im Hauptsitz der größten Regierungspartei in der hauptstädtischen rue de l’Eau sparten die Mitglieder des CSV-Nationalvorstands Tageblatt-Informationen zufolge nicht mit Kritik an manchen seiner Regierungsmitglieder und an der Rede zur Lage der Nation, die ihr Premierminister (und Parteipräsident) Luc Frieden am Dienstag vergangener Woche im Parlament gehalten hatte. Das parteileitende Gremium sei zu dem Schluss gekommen, dass die (teils heftigen) Reaktionen auf Friedens Rede durchaus ernst zu nehmen seien, bestätigte ein Mitglied des Nationalvorstands gegenüber dem Tageblatt.

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