Radsport
Wie sich die luxemburgische Mannschaft Leopard Pro Cycling während der Corona-Zwangspause verhält
Das luxemburgische Radsport-Team Leopard Pro Cycling hat einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften – Existenzsorgen müssen sich die Fahrer aufgrund der Corona-Pandemie nicht machen. Doch Team-Manager Markus Zingen weiß, dass die Ziele der Nachwuchsmannschaft in dieser Saison nur schwer realisiert werden können: Für junge Radsportler wird es weniger Optionen geben, sich im nächsten Jahr einer Profimannschaft anzuschließen.
Der Niederländer Jan Maas konnte während der Vorbereitung des Teams ein internationales Rennen auf Mallorca gewinnen. Die luxemburgische Mannschaft Leopard Pro Cycling belegte die ersten vier Plätze. Fotos: Leopard Pro Cycling
Es ist ein Sportarten-übergreifendes Problem, mit dem sich aktuell viele Mannschaften konfrontiert sehen. Während Teams im Basketball um ihre Existenz kämpfen, große Fußballmannschaften Kurzarbeit einführen, müssen sich auch die Radsportler diesen Problemen stellen. Erst vor kurzem gab die Profimannschaft CCC bekannt, ihre Profis in Kurzarbeit zu schicken und Betreuer zu entlassen. Finanzielle Probleme, die das luxemburgische Kontinental-Team Leopard Pro Cycling nicht hat – dafür muss man hier mit ganz anderen Herausforderungen klarkommen.