Enovos League

Warum Thomas Henkel das fehlende Puzzlestück bei der Etzella Ettelbrück ist

Mit einem souveränen 97:71-Sieg gegen den T71 eröffnete die Etzella am Samstag die „Best of five“-Finalserie der Basketball-Meisterschaft. Dabei punkteten die Starting-Five-Spieler im zweistelligen Bereich, darunter auch Thomas Henkel, der seit dieser Saison im Norden des Landes auf Korbjagd geht. War er zuvor eher mit Abstiegssorgen beschäftigt, könnte der 32-Jährige in Kürze den ersten Meistertitel seiner Karriere feiern. 

Thomas Henkel könnte mit der Etzella den ersten Meistertitel seiner Karriere feiern

Thomas Henkel könnte mit der Etzella den ersten Meistertitel seiner Karriere feiern Foto: Editpress/Fernand Konnen

Dabei sah es vor einem Jahr noch nicht danach aus, dass Thomas Henkel, der in Luxemburg für Hostert und kurz in Zolver auflief, im April 2025 um einen Titel mitspielen würde. Eigentlich wollte er nach der letzten Spielzeit einen Schlussstrich ziehen. Einige Angebote lehnte er demnach auch in der Zwischensaison ab, doch als der Ettelbrücker Trainer Gavin Love ihn kontaktierte, überlegte der 32-Jährige es sich doch noch einmal anders: „Gavin meinte, ich sei das Puzzlestück, das noch fehlt, da ich variabel bin, weil ich auf mehreren Positionen einsetzbar bin, so auch im ersten Finale, in dem ich auf der Zwei, der Drei und zum Schluss auf der Vier zum Einsatz kam. Und wenn man die Möglichkeit hat, um einen Titel zu spielen, dann hängt man gerne noch ein Jahr dran“, meint der 32-Jährige mit einem Schmunzeln.

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