Basketball
Der Wunsch nach mehr: Nach der Hälfte der Spiele ist für den T71 im EuroCup noch immer alles möglich
Die erste Hälfte der Gruppenphase im EuroCup ist um, der T71 hat gegen jeden seiner drei Konkurrenten einmal gespielt. Bei seiner Premiere hat der luxemburgische Meister durchaus gezeigt, dass er sich auch vor den internationalen Profi-Teams nicht verstecken muss. Dennoch hat man beim T71 nach dem Sieg gegen Namur gesehen, dass noch mehr drin ist.
Das größte Manko von Mandy Geniets (in Schwarz) und Düdelingen ist derzeit die fehlende internationale Erfahrung Foto: FIBA
Die Enttäuschung im T71-Lager war am Donnerstagabend in Lissabon durchaus da, auch wenn die Spielerinnen um Catherine Mreches einmal mehr gezeigt haben, dass sie auf diesem Level absolut bestehen können, und sich wie bereits in der Woche zuvor gegen Fribourg mehrmals in die Partie zurückgekämpft haben. Vor allem der Kapitänin war der Frust nach der Partie deutlich anzusehen, denn in Düdelingen gibt man sich spätestens nach dem Auftaktsieg gegen Namur nicht damit zufrieden, einfach nur dabei zu sein. Der Erfolg gegen die Belgierinnen und auch die beiden Partien gegen Fribourg und in Lissabon haben gezeigt: Mehr ist durchaus möglich. Dies bestätigt auch Mandy Geniets, als sie auf die Halbzeitbilanz angesprochen wird: „Wir sind froh über den Sieg, den wir geholt haben. Aber andererseits haben wir gegen Benfica und auch zuvor gegen Fribourg gesehen, dass wir nicht so weit weg sind, und hoffen nun auf die Rückspiele, dass wir am Ende mehr als nur einen Sieg mitnehmen können.“