Uewersauer-Trail

Merrbach siegt in spannendem Rennen – Geistor und Xhaferaj holen Landesmeistertitel über die lange Distanz

Der Uewersauer-Trail 2022 hatte es in sich: Am Ende trennten die beiden Ersten gerade einmal 32 Sekunden, mit dem besseren Ende für den Deutschen Frank Merrbach, der sich vor dem Luxemburger Matthias Geistor durchsetzte. 

Die beiden Luxemburger auf dem Podium: Matthias Geistor (l.) beendete die 52,1 Kilometer auf Rang zwei, durfte sich aber über den Landesmeistertitel freuen, Sven Remakel (r.) wurde Gesamt-Dritter

Die beiden Luxemburger auf dem Podium: Matthias Geistor (l.) beendete die 52,1 Kilometer auf Rang zwei, durfte sich aber über den Landesmeistertitel freuen, Sven Remakel (r.) wurde Gesamt-Dritter Foto: Jerry Gerard

141 Läufer stellten sich am frühen Sonntagmorgen der Herausforderung und nahmen die volle Distanz des Uewersauer-Trail in Angriff. Nach vier Stunden und 52,1 Kilometern sollten im Zeil schließlich gerade einmal 32 Sekunden die beiden Ersten trennen. Der Deutsche Frank Merrbach setzte sich am Ende vor dem Luxemburger Matthias Geistor durch, der sich jedoch den nationalen Titel über die lange Distanz sicherte. Das Podium komplettierte Sven Remakel, der im Ziel aber schon mehr als vier Minuten Rückstand auf das Spitzenduo hatte. Dabei hatte Remakel das Rennen über zwei Drittel der Distanz angeführt, brach auf den letzten zehn Kilometern jedoch ein. Auf das Luxemburger Meisterpodest schaffte es derweil noch Pitt Schneider, der Fola-Athlet hatte das Rennen als Gesamtsechster beendet, mit bereits rund 20 Minuten Rückstand auf den Sieger.

Bei den Damen lief derweil Shefi Xhaferaj als Erste über die Ziellinie, womit sich die Trail-Spezialistin, der besonders die ganz langen Distanzen entgegenkommen, auch den Landesmeistertitel schnappte. Auch bei den Frauen hatte sich ein spannendes Rennen entwickelt, denn Xhaferaj gewann das Rennen mit 15 Sekunden Vorsprung auf die Niederländerin Banu Aysolmaz. Von den am frühen Morgen gestarteten durften sich 118 Laufbegeisterte darüber freuen, das Rennen auch beendet zu haben.

Mit 284 Startern hatten sich am Sonntag jedoch die meisten Läufer für die mittlere Distanz entschieden, eine Strecke von 33,1 Kilometern. Hier setzte sich François Reding in einer Zeit von 2:18:40 Stunden durch, bei den Frauen siegte die Deutsche Franziska Schneider, die als einzige Dame unter einer Zeit von drei Stunden blieb. Den Sprint-Trail über 10,7 Kilometer, den 184 Starter in Angriff nahmen, gewann Luc Scheller in 44:41 Minuten, bei den Damen siegte unterdessen Michèle Dockendorf in 58:51 Minuten.

Sven Remakel führte das Rennen am Sonntag während langer Zeit an, brach auf den ...
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Sven Remakel führte das Rennen am Sonntag während langer Zeit an, brach auf den letzten zehn Kilometern jedoch ein
Am Ende durfte sich der Deutsche Frank Merrbach über den Sieg freuen, er lief na...
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Am Ende durfte sich der Deutsche Frank Merrbach über den Sieg freuen, er lief nach 4:03:21 Stunden über die Ziellinie
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Im Ziel trennten Merrbach (l.) und den neuen Luxemburger Meister Matthias Geistor (r.) gerade einmal 32 Sekunden
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Immer ein Lachen auf den Lippen: Shefi Xhaferaj (l.) holte sich den Landesmeistertitel bei den Damen
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Ergebnisse

Trail (52,1 km):
Herren:
1. Frank Merrbach (D) in 4:03:21 Stunden, 2. Matthias Geistor (L) 4:03:53, 3. Sven Remakel (L) 4:07:39, 4. Vincent Courrot (F) 4:12:22, 5. Toby Scott (NZL) 4:20:05, 6. Pitt Schneider (L) 4:23:15
Damen: 1. Shefi Xhaferaj (L) 4:52:23, 2. Banu Aysolmaz (NL) 4:52:38, 3. Joanna Tallmann (D) 4:53:21, 4. Maja Horstkötter (D) 5:03:42, 5. Katarina Revayova (SLK) 5:21:49, 6. Daniele van Os (NL) 5:32:21

Mid-Trail (33,1 km): 
Herren:
1. François Reding (B) in 2:18:40 Stunden, 2. Romain Deblander (B) 2:22:09, 3. Tim Dally (D) 2:24:38 … 7. Eric Gonderinger (L) 2:40:17
Damen: 1. Franziska Schneider (D) 2:49:16, 2. Stana Bosic (L) 3:02:15, 3. Nadine Schwartz (L) 3:09:04

Sprint-Trail (10,7 km):
Herren:
1. Luc Scheller (L) in 0:44:41 Stunden, 2. Daniel Reckinger (L) 0:45:29, 3. Flavio Coimbra (L) 0:46:18
Damen: 1. Michèle Dockendorf 0:58:51 (L), 2. Ana Rita Ferreira (POR) 0:59:41, 3. Pauline Laparra (L) 1:00:13 

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